Diana Bluhm redet am Handy

Storytelling im Marketing: Warum gute Geschichten im Kopf bleiben

Geschichten zu erzählen ist etwas, das Menschen seit jeher verbindet. Ob beim Erzählen am Lagerfeuer, durch weitergegebene Traditionen oder im Gespräch über den Alltag.

In diesem Artikel geht es darum, wie sich dieses Prinzip im Marketing nutzen lässt ohne Inhalte komplett neu zu denken oder künstlich aufzuladen.

Warum viele Inhalte austauschbar sind

Viele Inhalte sind gut gemacht. Sie erklären sauber, sind logisch aufgebaut und fachlich korrekt. Und trotzdem bleibt wenig davon hängen.

Man liest sie, nickt innerlich und geht weiter. Nicht, weil sie falsch wären, sondern weil sie keinen Zusammenhang herstellen. Es fehlt etwas, das Orientierung gibt.

Das fehlende Puzzleteil ist oft Storytelling.

Was mit „Storytelling“ im Marketing eigentlich gemeint ist

Storytelling bedeutet nicht, Inhalte dramatisch auszuschmücken oder sie wie ein Märchen zu erzählen. Es geht vielmehr darum, Themen so zu vermitteln, dass sie nachvollziehbar werden.

Menschen fällt es leichter, Inhalte einzuordnen, wenn sie in einen Zusammenhang gesetzt werden. Sie erkennen Situationen wieder, verstehen das beschriebene Problem und können deine Lösung besser einordnen. Storytelling schafft damit Klarheit, nicht Inszenierung.

Warum Geschichten im Kopf bleiben

Menschen merken sich Zusammenhänge besser als einzelne Fakten. Das liegt daran, dass Geschichten innere Bilder erzeugen. Sie schaffen Nähe, sind nachvollziehbar und wirken weniger abstrakt. 

Im Marketing bedeutet das: Informationen wirken nachhaltiger, wenn sie nicht nur erklären, sondern Bedeutung herstellen. Nicht die Menge an Emotionen ist entscheidend, sondern die Verständlichkeit des Zusammenhangs.

Storytelling als Grundlage wiedererkennbarer Kommunikation

Wiedererkennbarkeit bezieht sich bei Selbstständigen nicht nur auf Farben, Schriften oder Layout. Sie entsteht auch durch Ton, Perspektive und die Art, wie du deine Themen erklärst.

Gerade in Zeiten, in denen Inhalte durch ChatGPT immer ähnlicher werden, gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung. Eine klare Haltung, wiederkehrende Denkweisen und typische Beispiele sorgen dafür, dass Kommunikation nach dir klingt.

Deine Zielgruppe erkennt diese Art zu erklären wieder und beginnt, Vertrauen aufzubauen.

Wo Storytelling im Marketing konkret stattfindet

Ein einfaches Beispiel ist die „Über-mich-Seite“ auf deiner Website. Eine reine Auflistung von Fakten schafft wenig Nähe. Wenn stattdessen sichtbar wird, wie du arbeitest, was dich geprägt hat oder warum dir bestimmte Themen wichtig sind, entsteht ein deutlich klareres Bild, das viel mehr Vertrauen schafft. 

Dasselbe gilt für Blogartikel, Social-Media-Beiträge oder Angebotsbeschreibungen. Wer mit Beispielen arbeitet und Situationen beschreibt statt nur Aussagen zu treffen, nutzt bereits Storytelling – oft ganz intuitiv.

Storytelling bedeutet nicht mehr Arbeit

Die Grundlage für gutes Storytelling entsteht im Arbeitsalltag. In Gesprächen, Beobachtungen und wiederkehrenden Fragen aus deinem Kundenkreis. 

Dein Content muss also nicht zusätzlich erstellt werden, sondern nur mit einem anderen Blick auf das geschrieben werden, was bereits da ist. Weniger erklären, mehr einordnen: Das macht Inhalte verständlicher und spart sogar Energie.

Fazit: Gute Geschichten schaffen Orientierung

Storytelling hilft dabei, Inhalte einzuordnen und verständlich zu machen. Es vermittelt ein Gefühl für die Person hinter dem Business und sorgt für Wiedererkennung.

Geschichten sind dabei nicht lauter als faktenbasierte Inhalte. Sie wirken ruhiger und deshalb nachhaltiger. Storytelling bringt Struktur in Kommunikation und macht sie greifbarer. 

Wenn du deine Kommunikation klarer und strukturierter aufstellen möchtest, kannst du in einem kostenlosen Kennenlerncall herausfinden, wo du gerade stehst und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

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